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Landslide
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  • Fotografie
  • 90.00 x 110.00
  • Giclée-Print auf Büttenpapier
  • 2008
  • Landslide

    Mit einem quasi-wissenschaftlichen Ansatz wollte ich die Auswirkungen der Klimaveränderungen in den Bergen und ihrer Umgebung dokumentieren. Bald merkte ich jedoch, dass ich mich vom objektiven Gestus lösen musste um meine eigenen Bildideen zu realisieren. Bilder, die das Erahnen, das Erschrecken darstellen und dabei nach eigenen Ordnungsmustern suchen.

    Mittels fein abgestufter Mehrfachbelichtungen ergeben sich damit sehr dichte Bilder. Schichtungen, die andeuten, dass sich hier etwas auflöst. Die Landschaft erodiert und wird abgetragen – der ewige und neue Lauf der Natur, der nun auch scheinbar Festes, Sicheres, Bestehendes auflöst.

    Es geht hier um ein Kräftespiel, um Gewalten, in diesem Fall um die langsame Erosion und den brüsken Abbruch, den Bergsturz. Die Arbeiten über die Naturgewalt der Erosion kann im heutigen Welt- und Wirtschaftszusammenhang auch eine gesellschaftliche Dimension erhalten. Sie lässt sich ebenso als Symbol für die an vielen Ecken und Enden erodierende Gesellschaft lesen.