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Croissant et Rocade
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  • Installation im öffentlichen Raum
  • Interventionen: Kupferblech (gedrechselt) und Mosaik
  • 2013
  • Master Kunst Luzern “ALTÄ CHILÄTURM LUNGERN“: http://www.master-kunst-luzern.
    ch/2013/05/alter-chilaeturm-lungern/ (online 24.7.13)
  • Croissant et Rocade provokes an irritation to create a space which acts on the „trinity“ of space, as Lefebvre mentioned - consisting of the spatial practice, the representations of space and spaces of representation.
    When I impose a crescent on a medival church steeple, my focus is not the sculptural form of the architecture, but the expectations and representations steer people have. The act of assembling two opposite concepts implies a political action. As an artist I can play a political role by implementing artistic strategies, a politician applies others effectively on another level. As an artist my interest is not the day-to-day political business, but to gain a cultural impact which influences in a long term perspective. The public intervention Croissant et Rocade roots in the context of the dustup between Islam and Christianity, reactualized after 9/11 and since oftenly misused by political powers. The art work can open a space for a debate on and it be indignant over any misuse.


    Die Intervention „croissant et rocade“ arbeitet mit Erinnerungsgeschichten, Repräsentationen und
    Verschiebungen. Als dreidimensionale Collage verstanden öffnet sie einen Raum und schafft einen Platz
    für interkulturelle Auseinandersetzung.
    Sie soll beim Betrachtenden individuelle und kollektive, kulturelle, politische und religiöse Repräsentationen
    in Erinnerung rufen.
    Die zweiteilige Arbeit sucht mit den künstlerischen Strategien der Verfremdung und des Verschiebens
    Imaginationsräume in der Vertikalen mit der Turmspitze und in der Horizontalen mit dem Mosaïk als
    Intervention im Gelände.
    Die Ausführung der Turmspitze sieht einen Halbmond und zwei Kugeln vor.
    Der Dachspitz ragt ungefähr 3 m in die Höhe und hat einen Durchmesser von ca. 0.25 m am Fuss. Die
    Spenglerarbeit wird aus Kupferblech produziert und vor Ort mit Hilfe einer Hebebühne montiert.
    Wenn die Besuchenden angezogen vom Leuchturm, der auch nachts angestrahlt werden kann, diesen besteigen,
    wird sich ihnen der zweite Teil der Arbeit erschliessen: Das Mosaïk, eine Bodenarbeit, die sich ins
    Gelände rund um den Turm schmiegt und eine Piazza für die Besuchenden bietet.
    Die Platzgestaltung repräsentiert den Situationsplan des Umfahrungstunnel von Lungern.
    Das Mosaik soll in Form eines Boden-Stein-Mosaik mit dem Tunnelausbruchmaterial erstellt werden
    und arbeitet mit den Farbwerten des lokalen Gesteins.
    Die Arbeit „croissant et rocade“ möchte Irritation hervorrufen, um einen Ort
    zu schaffen, der die „Dreiheit“ des Raums aufgreift, die sich nach Lefebvre aus der räumlichen Praxis, der
    Raumrepräsentationen und der Repräsentationsräumen zusammensetzt.